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TV Burglengenfeld : BLACK MAMBAS ÜBERZEUGEN
Geschrieben von Igl A. am 24.04.2012 11:26:00 (1725 gelesen)
TV Burglengenfeld VON MICHAEL DIRMEIER

Am vergangenen Wochenende fand in Bad Aibling die Bayerische Meisterschaft der U19 statt. Erstmals seit einigen Jahren machte sich auch eine Mannschaft aus der Oberpfalz auf den Weg zu diesem Event. Die Zielsetzung am ersten Tag war, gegen die DJK Don Bosco Bamberg und die TG 48 Würzburg nicht unter die Räder zukommen und sich am Sonntag gegen einen Gegner auf Augenhöhe den 5. Platz zu holen. Aber es sollte alles anders kommen...

Am Samstag Vormittag stand als erster Gegner die DJK Don Bosco Bamberg auf den Programm, deren Kader gespickt ist mit Bayernligaspielerinnen. Die Anspannung und Nervosität der Schwarzenfelder Mädels und auch beim Trainer Michael Dirmeier war deutlich zu spüren. Aber die Black Mambas bekamen ihre Nerven schnell in den Griff und starteten perfekt in die Partie. Die Zonenverteidigung konnte im ersten Viertel nur 2x durchbrochen werden und in der Offensive wurden die Plays konsequent durchgelaufen und erfolgreich abgeschlossen. Somit stand es nach dem 1. Viertel 13:4 für Schwarzenfeld. Bis zur Halbzeit zogen die Mambas sogar bis auf 25:10 davon. Angetrieben vom Aufbau-Duo Ina Feistenauer und Sina Bruckner, lief man mehrere erfolgreiche Fastbreaks und konnten die beiden Scharfschützen Verena Geiger und Verena Zeitler immer wieder in Szene setzen. Nach dem 3. Viertel war das Spiel angesichts des Spielstandes von 39:18 bereits entschieden. Auch im 4. Viertel konnte man die Konzentration aufrecht halten und das Viertel mit 14:8 für sich entscheiden. Der völlig überraschende Erfolg des 1.FC Schwarzenfeld war vor allem der gut funktionierenden Zonenverteidigung, sowie der guten Reboundarbeit zu verdanken. Besonders zu erwähnen ist hier die Leistung von Christiane Schindwolf, die sich Rebound um Rebound pflügte.



Im zweiten Spiel des Tages traf man dann auf die TG 48 Würzburg, die zwischenzeitlich auch ihr Spiel gegen die DJK Don Bosco Bamberg gewonnen hatte. Somit war man bereits für das Halbfinale qualifiziert, was vor diesem Turniertag niemand erwartet hatte. Aufgrund der anderen Ergebnisse des Tages, stand bereits fest, dass der Verlierer auf den designierten Meister TuS Bad Aibling treffen wird. Beflügelt vom Sieg gegen Bamberg und dem Wissen auf Bad Aibling zu treffen – sollte man verlieren – gingen die Black Mambas hoch motiviert in die Partie gegen die TGW.

Die Würzburgerinnen kamen mit der Zonenverteidigung der Schwarzenfelder überhaupt nicht zurecht. Auf der Gegenseite, konnte man jedoch auch keine klaren Abschlüsse herausspielen. So hieß es nach verkürzter Spielzeit von 8 Minuten lediglich 6:5 für Schwarzenfeld. Bis zur 3. Minute des 2. Viertels konnte man sich einen 10:5 Vorsprung erspielen, ehe die TGW mit einem 14:1 – Lauf auf 19:11 davon ziehen konnte. Was die Black Mambas dann im 3. Viertel zeigten, war mehr als ein Aufbäumen. Punkt für Punkt kämpfte man sich in die Partie zurück. Man kämpfte um jeden Ball und jeden Rebound, so dass man das 3. Viertel mit 16:8 für sich entscheiden konnte und man mit einem 27:27 ins letzte Viertel startete. Hier hatten auch zunächst die Würzburger den besseren Start und zogen zunächst auf 31:27 und dann auf 36:29 davon. Auf Grund der eigenen Nervosität und auch zweier strittiger Entscheidungen, konnte man final nur noch auf 35: 40 verkürzen. Jedoch hat man sich den Respekt der Würzburger- Spielerinnen und auch des Trainers verdient. Bedenkt man, dass bei der TGW 2 Spielerinnen im Kader waren, welche im diesjährigen 2.Liga-Kader stehen und Leistungsträger der Regionalliga-Mannschaft waren, sowie 2 Bayernligaspielerinnen des TV Marktheidenfeld, können die Schwarzenfelder Basketballerinnen stolz auf dieses Ergebnis sein.



Am Sonntag traf man dann somit auf den Gastgeber aus Bad Aibling. Die Rollenverteilung war ganz klar und man hätte nach dem 1.Viertel bei einem Spielstand von 30:0 die Partie bereits beenden können. Aber entgegen der anderen Mannschaften, die dieses Wochenende von Bad Aibling aus der Halle geschossen wurden, hatten die Black Mambas Spaß und feierten jeden Steal, gezogenes Foul und jeden Punkt frenetisch. Die Bad Aiblinger, um die Jugendnationalspielerinnen Bradaric, Niebler und Brand, die an diesem Wochenende nie wirklich gefordert wurden – aber auch nie wirklich den Eindruck machten selbst Spaß daran zu haben – schalteten aber dann nach der Halbzeit (53:5) 3 Gänge zurück, so dass das 3. Viertel nur mit 19:8 und das 4. Viertel sogar nur mit 6:2 verloren ging. Schlussendlich hieß es dann 78:15 für die Fireballs aus Bad Aibling. Für die jungen Schwarzenfelderinnen, welche nur eine „echte“ U19-Spielerin im Kader hatten, war dies natürlich das Highlight-Spiel des Wochenende.



Somit kam es im Spiel um Platz 3 zum Showdown mit dem mittelfränkischen Bezirksligameister TSV Weißenburg. Das vom ehemaligen Oberpfälzer Christian Höß trainierte Team verlor das 2.Halbfinale gegen die TGW. Nach den Eindrücken der beiden Turniertage schätzte der Trainer Michael Dirmeier das Team auf Augenhöhe ein und erwartete ein enges Spiel, was es final auch werden sollte.

Beide Teams starteten nervös und auch nicht mehr ganz fit in die Partie. Es wurden viele einfach Wurfchancen vergeben und auch Turnovers auf beiden Seiten bestimmten die Anfangsphase. Jedoch erwischte der FC dann den besseren Start und konnte bis zur 5. Minute auf 8:2 davonziehen, ehe Christian Höß seine Damen zur Auszeit bot. Die dort gefundenen Worte zeigten Wirkung, so dass die TSVler bis zum Viertelende auf 11:6 aufschließen konnten. Bereits im 1. Viertel konnten 6 Spielerinnen bei den Black Mambas punkten, was die Ausgeglichenheit des Teams demonstrierte und es Weißenburg in der Verteidigung schwer machte. Im 2. Viertel schlug Weißenburg mit einem 8:2 – Lauf zurück, ehe sich die Schwarzenfelder wieder mit 5 Punkten auf 19:14 zur Halbzeit absetzen konnten. Auch in diesem Spiel räumten die beiden Center-Spielerinnen Müller und Schindwolf die Bretter ab und verhindert somit einige 2. Wurfchancen für die Weißenburger. Auch der Zug zum Korb von Weißenburgs Topscorerin Kress, konnte durch die dichte Zonenverteidigung verhindert werden. Im 3. Viertel konnten die Weißenburgerinnen dann um einen Punkt auf 27:23 verkürzen, ehe der Endspurt um Platz 3 begann. Jedoch verloren sie auf Grund des 4. Persönlichen Fouls ihren Capitain und Aufbauspieler Kress.

Dies nutzten die Black Mambas eiskalt aus und starteten mit einem 6:0 – Lauf ins letzte Viertel. Mit nun 10 Punkten Vorsprung, bei 2 Minuten Spielzeit war das Spiel entschieden. Die Weißenburger versuchten noch durch eine Ganzfeldpresse und Stop-the-Clock-Fouls zurück ins Spiel zukommen. Dies gelang – auch auf Grund der Nervenstärke mit 4/6 verwandelten Freiwürfen – nicht. Die Schwarzenfelder Basketballerinnen holten sich somit mit einem 37:29 Endergebnis den 3. Platz bei der Bayerischen Meisterschaft, was ein Novum sowohl in der Vereinsgeschichte, als auch in der Historie des Oberpfälzer Basketballs darstellt.



Die mit Abstand jüngste Truppe der Bayerischen Meisterschaft kann stolz auf das Erreichte sein, war die Zielsetzung ein 5.Platz, konnte man das Ziel nun deutlich überschreiten. Mit dem nun getankten Selbstvertrauen greift man in zwei Wochen auch bei der Bayerischen Meisterschaft U17 ins Geschehen ein und hofft eine ähnlich gute Platzierung erzielen zu können.



Dankeschön zu sagen heißt es bei der Firma GEBHARDT Transport- und Lagersysteme GmbH, die sich im Vorfeld der Meisterschaft bereit erklärt, hat den Firmenbus für den 1.FC Schwarzenfeld bereit zu stellen, sowie die Fahrtkosten übernommen hat.



Ein großer Dank gilt auch dem Team-Betreuer Dominik Kraus, der sich mit auf den langen Weg nach Bad Aibling machte. .



3. Bayerischer Meister für den 1.FC Schwarzenfeld wurde:



Verena Zeitler, Verena Geiger, Jenny Hartinger, Ina Feistenauer, Miriam Markgraf, Sina Bruckner, Christiane Schindwolf, Monika Müller, Tina Saalbach, Sigrid Frank.

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